Kyong-Hwa Minder Yu

Geboren 1955 in Seoul, Südkorea. Im Jahre 1973 beginnt sie an der Kunstakedmie Hong-Ik ihr Studium, das sie 1977 abschliesst. 1981 siedelt sie in die Schweiz um. Vier Jahre später beginnt Kyong-Hwa Minder Yu ihre ersten Bilder zu malen. 1993 eröffnet sie in Zürich ihr Atelier "Kong-Gan Art" mit eigenen Ausstellungsräumen. Danch folgten diverse Ausstellungen, u.a. in der "Kulturarena" Bern, Galerie "Fortuna" in Adliswil oder "Art Felchlin" Zürich.

Kyong-Hwa Minder-Yu verspürte schon immer einen starken Zug zu allem Fremden und Neuen. Für südkoreanische Verhältnisse (ausgeprägter Familiensinn und nachhaltige Traditionen) zeugt die Heirat mit einem Schweizer und der spätere Umzug in die neue Heimat vom festen Willen der Künstlerin und der grossen Neugier für alles Neue.

Konfrontiert mit der gänzlich anderen Kultur, begann sich Kyong-Hwa intensiv damit auseinander zu setzen. Ihre differenzierten Deutschkenntnisse, ihre intimen Kenntnisse des schweizerischen Alltags zeigen eine weit fortgeschrittene Integration.

Wie die Luft zu atmen gehören Malen und Schreiben seit langem zu Kyong-Hwas Leben. In ihre grossflächigen abstrakten Bildern setzt sie, kalligraphisch perfekt, koreanische Texte, meist Gedichte oder Zitate aus wichtigen literarischen Werken. Dieses "Herausmalen und Herausschreiben" stellt für sie auch eine spezielle Art der Verarbeitung der fernöstlichen und der europäischen Kulturkreise dar.

Kyong-Hwa Minder Yu

Was born in 1955 in Seoul, South Korea. She studied at the Hong-Ik Art Academy from 1973 to 1977. In her final year she married a Swiss citizen with whom she came to Switzerland to settle in 1981. Four years later Kyong-Hwa Minder Yu began to paint her first works. In 1993 she opened her studio "Kong-Gan Art" with her own exhibition rooms. Various exhibitions followed.

Confronted with an entirely different culture, Kyong-Hwa began an in-depth analysis of the differences. Her sophisticated knowledge of German and her extremely good familiary with Swiss everyday life show a most advanced integration.

As necessary as the air to breathing, so painting and writing have long been an indispensable part of Kyong-Hwa's life. Into her large-scale abstract pictures she introduces Korean texts in perfect calligraphy - mostly poems or quotations from important literary works. This "crystallization" of painting and writing represents for this artist a special way of processing cultures of the Far East and Europe.